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Sonntag, 26. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Universal City

Zum Verbringen unseres letzten Tages in Kalifornien hatten wir zwei Optionen:

  1. Den ganzen Tag in Santa Monica am Strand rumlümmeln
  2. Die Universal Studios besuchen und noch einen Hauch von Hollywood erleben
Obwohl wir in den letzten drei Wochen wahrlich genug erlebt hatten und ein Tag am Strand sehr verlockend klang, haben  wir uns trotzdem für Option 2 entschieden und der Universal City einen Besuch abgestattet.
Die Universal City liegt mitten in Los Angeles und besteht neben dem Themenpark auch noch aus einem Einkaufszentrum, den Universal Studios, Bürogebäuden und Hotels.
Ben und Jerry's in Universal City

Mittwoch, 22. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Highway 1 (01)

Der letzte längere Reiseabschnitt unseres Urlaubs führte uns über eine der schönsten Straßen der Welt; den Highway 1.
Wir starteten in Sunnyvale, einem kleinen Ort mitten im Silicon Valley und fuhren an den Hauptquartieren einiger der bekanntesten IT-Firmen vorbei; unter anderem lagen Oracle, Adobe, EA und Symantec auf unserem Weg. Einen kleinen Schlenker haben wir auch gemacht, da ich unbedingt einmal eine Runde auf dem Infite Loop drehen wollte, der Straße, die um das Apple Hauptquartier in Cupertino führt.
Apple-Zentrale in Cupertino

Reisetagebuch Kalifornien - San Francisco Teil 2

Der heutige Tag in San Francisco stand vollständig im Zeichen des Sightseeing und so sind wir mit den Muni-Bussen, Cable-Cars und Strassenbahnen kreuz und quer durch ganz San Francisco gedüst.

Golden Gate Bridge
Da das Wetter heute hervorragend war, sind wir als Erstes zur Golden Gate Bridge gefahren. Dort angekommen, mussten wir die Brücke erst einmal suchen, denn obwohl über San Francisco selbst keine einzige Wolke zu sehen war, war die Golden Gate Bridge komplett in Nebel gehüllt. Dies rührt daher, dass der Nebel vom offenen Meer in die Bucht gedrückt wird und sich erst einmal dort sammelt, bevor er sich dann auflöst.

Sonntag, 19. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - San Francisco Teil 1

Da wir unsere Reiseroute erst während des Urlaubs fest geplant haben, stand die Anreise nach San Francisco relativ kurzfristig - ca. 4 Tage vorher - fest, was direkt zu dem Problem führte, dass in San Francisco selbst alle Hotels ausgebucht waren, bzw. ein Preis verlangt wurde, den wir nicht bereit waren zu zahlen (Null-Sterne Motel für 1500$ pro Nacht, 4-Sterne-Hotel für das Vierfache). Nachdem wir stundenlang erfolglos gesucht haben, sind wir dann auf die Eastern Bay Area ausgewichen, wo die Preise teilweise auch richtig unverschämt waren. Letztendlich haben wir dann aber doch noch ein preisgünstiges Motel in Berkeley gefunden, wo es noch genau ein Zimmer gab, welches wir dann auch direkt reserviert haben.

Samstag, 18. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Gold County und Central Valley

Unsere Reise führte uns als Nächstes durch ländliche Gebiete - trotzdem trug das Zentrum Kaliforniens seinen Teil zum Mythos vom gelobten Land bei. Lange vor dem Aufstieg Hollywoods wurde im Gold County eine mächtige Goldader entdeckt: 'Mother Lode'. Die Goldader führte zum Goldrausch und dieser wiederum führte zu der Gründung vieler kleiner Städtchen, die heute alle noch erhalten sind und an dem malerischen Highway 49 liegen, den wir einen Großteil des Tages befahren haben.

Donnerstag, 16. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Hochsierra

Nachdem uns der letzte Abschnitt unserer Reise an den tiefsten Punkt der USA geführt hat, wo wir aus dem Schwitzen nicht mehr herausgekommen sind, lag der nächste Zielort in der Hochsierra. Keine 400 km weiter wurden wir mit unserem ersten Schnee in Kalifornien konfrontiert:

Mittwoch, 15. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Death Valley

Nachdem wir uns zwei Tage in Las Vegas kilometertechnisch kaum vom Fleck gerührt hatten, stand mit der Reise durch das Death Valley eine kilometerintensive Fahrt an. Bis zu unserem Zielort Bishop mussten ca. 530 km bewältigt werden. Das Death Valley kann ziemlich unwirtlich sein; im Jahre 1913 wurde die bisher höchste Temperatur (57 Grad Celsius) als auch die bisher niedrigste Temperatur (-9 Grad Celsius gemessen). Da konnten wir uns mit einer Höchsttemperatur von 43 Grad im Tal und 31 Grad in den Bergen nicht beschweren.

Dienstag, 14. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Nevada

Der dritte und letzte Bundesstaat auf unserer Tour durch Teile des Westens der USA. Einziger Zwischenstopp:

Nachdem wir ein wenig zu früh zum Einchecken in Las Vegas angekommen waren, sind wir mit dem Auto erst einmal über das Las Vegas Boulevard South gedüst, um uns einen ersten Überblick über den Sündenpfuhl zu verschaffen. Auf etwas mehr als 6 km Länge stehen 7 der 10 größten Hotels der Welt und irgendwie hat der Beobachter das Gefühl, alle sind ausgebucht.

Montag, 13. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Arizona

Der nächste Abschnitt unserer Reiseroute führte uns über die erste Bundesstaaten-Grenze von Kalifornien nach Arizona. Ziel war der Grand Canyon. Es ist schon erstaunlich zu beobachten, wie schnell sich die Landschaft um einen herum verändert. In der einen Minute sind wir noch durch die typisch karge Wüstenlandschaft gefahren, haben einen Bergkamm passiert und keine 5 Minuten später sah die Landschaft dann folgendermaßen aus:

Grand Canyon - Erster Tag
Ziel unserer sechsstündigen Autofahrt war der Grand Canyon, den wir am frühen Nachmittag erreichten. Der erste Eindruck des Canyons: gigantisch und unfassbar. Kilometerweit sieht es einfach nur so aus, als ob ein Steinmetz Formen in den schroffen Fels geschlagen hat.

Anhand der unterschiedlichen Farben der Felsabschnitte lässt ich das Alter der Felsformationen erkennen. In den tiefsten Stellen der Schlucht ist das Gestein bis zu 1680 Millionen Jahre alt.
Neben den Aussichten auf die Schlucht, war auch das Wildleben im Park den ein oder anderen Blick wert. Auf unseren Wanderrouten haben wir Elche, Rehe, Eichhörnchen, Vögel und Eidechsen entdeckt, des weiteren gibt es noch eine Vielzahl von Tieren, die man nur auf richtigen Hiking-Touren zu sehen bekommt, bspw. wilde Büffel.
Nach einem kleinen Spaziergang am Schluchtrand entlang, haben wir uns dann entscheiden den Sonnenuntergang an einem der Aussichtspunkte des Canyons beizuwohnen. Zu sehen, wie die Sonne Schatten auf die Felsformationen wirft und deren Farbe ändert war wunderschön.
Auch nachdem die Sonne hinter dem Canyon versunken war, blieb es noch eine Stunde lang hell, so dass wir eigentlich genug Zeit gehabt hätten, den Park im Hellen zu verlassen. Dummerweise hat uns unser Navigationsgerät einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem es uns eine unbefestigte Strasse entlang, immer tiefer in den Wald vor dem Canyon führte bis es so dunkel war, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Selbst mit Fernlicht betrug die Sehweite höchsten 10 Meter. Dann trat der Supergau ein: die Strasse war gesperrt. Nach einer Kehrtwende und dem Weg zurück durch ziemlich genau alle Schlaglöcher, die auf dem Weg lagen sind wir dann einem anderen Weg zum Parkausgang gefolgt und eine Stunde später als geplant an unserem Motel angekommen.

Grand Canyon - Zweiter Tag
Den zweiten Tag am Grand Canyon haben wir mit einem Hubschrauberflug über und durch den selbigen begonnen. 50 Minuten lang prasselten die Impressionen auf uns ein und machten uns noch deutlicher, wie riesig der Canyon ist und das er gerechtfertigterweise eines der Naturweltwunder darstellt.
Nach dem Hubschrauberflug sind wir wieder zum Canyonrand gefahren und haben einen Wanderweg entlang der Schlucht genommen, der uns an vielen Aussichtspunkten vorbeigeführt hat, von denen die Aussicht einfach gigantisch war.
Auf unserem Rückweg zum Hotel durften wir dann noch dem Sonnenuntergang hinterherfahren und das Farbenspiel der Sonne genießen.

Hoover Dam
Eigentlich wollten wir uns am Grand Canyon noch den Skywalk ansehen, allerdings haben wir die Idee schnell wieder verworfen, da sich die Eintrittspreise trotz Internetvorteilsbuchung auf 86$ pro Person aufsummiert haben. Die Suche nach einem Alternativprogramm führte uns dann zum Hoover Dam, welcher die Bundesstaaten Arizona und Nevada miteinander verbindet. Da unser nächstes Ziel eh in Nevada lag (Las Vegas), haben wir dies zum Anlass genommen, die Staatsgrenze am Hoover Dam zu überqueren.
Durch den Staudamm, oder genauer der Staumauer staut sich das Wasser zum Lake Mead auf, dem größten Stausee der USA. Die Daten der Mauer selbst hören sich unglaublich an: Die Staumauer ist 221 m hoch und an der tiefsten Stelle 201 m dick.
Es wurden über 3 Millionen Tonnen Beton und 43500 Tonnen Stahl verbaut, insgesamt wiegt der Koloss etwa 6,6 Millionen Tonnen.

Was uns direkt aufgefallen war, ist die Ausbleichung der Felsen, die von einem Hochwasser im Jahre 2004 herrührt, bei dem der Staudamm zum bisher einzigem mal nicht in der Lage war, das Wasser zu halten und übergelaufen ist.

Zurück zum letzten Teil: Inland Empire Weiter zum nächsten Teil: Nevada

Freitag, 10. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Inland Empire

Durch die Wüste. Unendliche Weite. Berge und Täler und dazwischen nur ein paar kleine Städtchen. Sonst nichts. Alles karg. Ein einzelner Highway schlängelt sich durch die Steinmassive - und wir, wie kleine Ameisen, mittendrin. Es ist schon beeindruckend, die Weitläufigkeit der Natur zu betrachten und sich bewusst zu werden, wo der Mensch sich nicht ansiedeln konnte oder wollte.

Donnerstag, 9. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - San Diego

Zweiter Stopp auf unserer Reise war San Diego. Nach diversen Staus auf der Interstate sind wir mittags in der mittlerweile sechstgrößten Stadt der USA angekommen und haben uns nach dem Einchecken im Motel als Erstes auf den Weg zur Grenze nach Mexiko gemacht, um uns Tijuana anzuschauen.

Tijuana
Tijuana kann auf vielen Wegen erreicht werden, die günstigste und schönste ist aber wohl die Fahrt mit der Strassenbahn. Die Haltestelle der blauen Linie lag gerade mal ein paar hundert Meter von unserem Motel entfernt, ein Tagesticket kostet derzeit 5$. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten, führt quer durch San Diego und endet in San Ysidro - direkt am Grenzübergang. Als Fußgänger muss nur kurz eine Brücke überquert und ein Drehkreuz passiert werden, schon ist man in Mexiko.

Dienstag, 7. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Los Angeles

Hinflug
Über den Flug möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, denn der Flug ist hoffentlich das Langweiligste an dieser ganzen Reise. Erwähnenswert finde ich allerdings, dass meine Frau problemlos durch alle Kontrollen gekommen ist, bei mir aber die ein oder andere Zusatzkontrolle hinzukam:
  1. Der Reisepass wurde bei der Kontrolle abgescannt
  2. Vor dem Einstieg ins Flugzeug bin ich noch in eine erweiterte Kontrolle geraten, durfte noch einmal meine ganzen Taschen und auch den Fotorucksack leeren
  3. Mein Laptop wurde eingepudert (denke mal, um nach Sprengstoffrückständen zu suchen)
  4. Bei der Einreise in Atlanta habe ich dann festgestellt, dass meine Fingerabdrücke noch im System gespeichert waren, während meine Frau noch einmal alle Fingerchen auf den Scanner legen musste.
  5. Erneuter genauer Scan des Reisepasses in Atlanta

Donnerstag, 2. September 2010

Reisetagebuch Kalifornien - Willkommen

Bereits im letzten Jahr ist bei uns der Wunsch gereift, als nächsten großen Urlaub eine Rundreise durch Kalifornien zu wagen. Am Sonntag ist es soweit: für drei Wochen geht es über den großen Teich, ab ins Auto und ins Abenteuer. Da wir dieses mal auch unseren Laptop mit an Bord haben (zwecks Hotelsuche, weiterer Detailplanungen, aktuellen Informationen bezüglich Waldbränden u.Ä.) habe ich beschlossen, ein Reisetagebuch zu führen, in dem ich ein paar unserer Erlebnisse für die Ewigkeit festhalten werde.